World Kindness Day: Du bist dran!

World Kindness Day im Arbeitsalltag? Klingt erstmal nach „nice to have“, ist in Wahrheit aber ein echter Gamechanger für Zusammenarbeit, Motivation und Gesundheit im Team. Die Initiative Random Acts of Kindness zeigt: Schon kleine Gesten der Freundlichkeit können die Stimmung in Organisationen spürbar verändern: ein ehrliches Danke, ein unerwartetes Lob, ein bewusstes Zuhören.

Bei Y2B knüpfen wir daran an: Wir sind überzeugt, dass eine menschliche, wertschätzende Kultur kein Soft Skill, sondern ein Erfolgsfaktor ist. Zum World Kindness Day schauen wir deshalb darauf, wie „random acts of kindness“ im Arbeitskontext aussehen können und wie Unternehmen Rahmenbedingungen schaffen, in denen Freundlichkeit nicht die Ausnahme, sondern der Standard ist.

Hier kommen unsere Top 10 für mehr Freundlichkeit bei der Arbeit

In knapp zehn Jahren als Wellbeing-Dienstleistungsunternehmen haben wir unzählige Teams, Führungskräfte und Organisationen begleitet und dabei gesehen was Freundlichkeit im Arbeitskontext ganz konkret bewirken kann: weniger Stress, mehr Vertrauen, bessere Zusammenarbeit.

Aus dieser Erfahrung haben wir unsere 10 Lieblingstipps zusammengestellt und zeigen damit wie „Kindness“ im Alltag wirklich gelebt werden kann, auch jenseits von Aktionstagen und Kampagnen. Praktisch, realistisch und sofort umsetzbar: für Unternehmen, die eine Kultur schaffen wollen, in der Menschen sich gesehen fühlen und gesund Leistung bringen können.

Tipp 1: Anerkennende Worte

Ein klar, ehrlich und konkret ausgesprochenes Lob kann deinen Kolleg*innen den Tag versüßen.

Also statt nur „gut gemacht“, sag beim nächsten Mal zum Beispiel: „Ich fand super, wie du in der Präsentation die kritische Frage souverän beantwortet hast.“

 

Tipp 2: Echte Hilfsbereitschaft

Sicher kennst du auch den Satz: „Sag bescheid, wenn du meine Hilfe brauchst“. Ein inflationär genutzter Satz, der selten ernst gemeint ist und noch seltener in Anspruch genommen wird.

Versuche stattdessen pro-aktiv und eindeutig deine Hilfe anzubieten:

  • „Ich hab gerade ein freies Zeitfenster, soll ich dir beim Aufbau helfen?“

  • „Ich kann den Pitch mit dir üben und dir Feedback geben, wenn du willst.“

 

Tipp 3: Unsichtbare Hilfe, sichtbares Ergebnis

Meetingraum/Küche besser verlassen, als du sie vorfindest:

  • Whiteboard kurz wischen

  • Kaffeekanne nachfüllen

  • Geschirrspüler ein- oder ausräumen

Tipp 4: Der freundlicher Schreibtisch

  • Mal ein Post-it mit „Schön, dass du da bist 😊“ am Arbeitsplatz von geschätzten Kolleg*innen hinterlassen

  • Eine Pflanze gießen, die offensichtlich niemand gießt oder eine neue mitbringen

 

Tipp 5: Bewusster Check-In

Nicht nur Business-Talk, sondern ein paar Minuten „check-in“ zum Beispiel:

  • „Wie ist dein Energieniveau heute auf einer Skala von 1–10?“

  • „Hattest du heute schon Glücksmomente?“

Statt einer Frage kannst du das Meeting oder 1:1 auch mit einer gemeinsamen Atemrunde beginnen.

Helfen kann dabei unser GIF:

 

Tipp 6: Augenkontakt & Lächeln

 

Tipp 7: Kolleg*innen für die Zeit danken, die sie dir schenken

 

Tipp 8: Lerngeschenke verteilen

Du hast etwas neues gelernt, dass für deine Kolleg*innen auch hilfreich sein könnte? Biete eine kleine Session oder konkrete Tipps an, um dein Wissen weiterzugeben.

Bonus für dich: auch bei dir verfestigt sich das Erlernte dadurch besser.

 

Tipp 9: Soziale Kontakte Anstupser

Versuche bewusst neue Kolleg*innen mit einzubeziehen, in dem du sie beispielsweise in deine Mittagsrunde mit aufnimmst.

Wenn du dir unsicher bist, ob diese Kolleg*innen das überhaupt möchten, frag sie gerne direkt.

 

Tipp 10: Sweet & Simple

Der Klassiker unter den freundlichen Gesten: bring was leckeres für deine Kolleg*innen mit.

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